Bildung für nachhaltige Entwicklung

Schüler*innen werden zu Multiplikatoren einer nachhaltigeren Lebensweise. Im Schuljahr 2018/2019 wurde mit dem neu eingesetzten Wahlpflichtfach "Nachhaltigkeit/BNE" der Grundstein zur Einrichtung eines kleinen Schulgartens an unserer Schule gelegt. Bis dato sind ein Hochbeet und eine Kräuterspirale entstanden. Außerdem wurde ein kleiner Teil der Wiesenfläche zum Blumen- und Gemüsebeet umgebrochen. Hierbei wurden vorrangig vorhandene Materialien "umgenutzt" (Hochbeet aus Paletten), um zu zeigen, dass man auch mit geringem finanziellen Aufwand Grün in die Schule bringen kann. Im kommenden Schuljahr soll die Fläche des Gartens vergrößert werden und so auch der Nutzfaktor für die Schüler*innen steigen. Es sollen Nutzsträucher angepflanzt und ein Wildbienenhotel gebaut werden, ein zweites Hochbeet ist geplant sowie die Implementierung eines Grünen Klassenzimmers. Ebenfalls bietet der Unterricht im Wahlpflichtfach den Schüler*innen die Möglichkeit selbst konzipierte Aktivitäten im Bereich BNE durchzuführen und zu reflektieren. Auf diese Weise entsteht ein Materialpool, aus dem sich alle Schüler*innen bedienen können. So haben sie die Möglichkeit, bereits erprobte Projekt- oder Aktivitätsideen nachhaltig in ihre Arbeit in der Praxis zu integrieren. Das Projekt ist von großer Bedeutung für die gesamte Schulgemeinschaft. Zum einen natürlich für die Schüler*innen: Sie bauen Gemüse selbstständig an, lernen im Bereich Gartenbau viel Neues und öffnen sich einer nachhaltigeren Lebensweise, bspw. indem sie vermehrt regional und saisonal einkaufen. Über den Garten können viele andere Themenbereiche aufgegriffen werden (z.B. Biolandwirtschaft, Bienen-/Insektensterben, Biodiversität, fairer Handel). Unsere Schüler*innen als angehende Erzieher sind hierbei in einer Doppelrolle: Einmal als Lernende, aber auch als Multiplikatoren, die ihr erworbenes Wissen und ihre erweiterte oder sogar veränderte Wertehaltung an nachfolgende Generationen weitergeben können und die Chance haben, BNE in ihren zukünftigen Einrichtungen verankern zu können. Auch für die Lehrer und den Träger der Schule ist das Projekt von Bedeutung: Die Lehrer profitieren von den Gartenerzeugnissen und werden angeregt selbst einen Garten/eine Wildblumenwiese anzulegen. Ebenso reflektieren sie das eigene Konsumverhalten. Der Träger findet an unserer Schule einen Baustein der Umsetzung seiner verabschiedeten "Ökologischen Leitlinien zur Bewahrung der Schöpfung" im direkten Unterrichtsgeschehen wieder.

Erasmus+ - Treffen in Liège

Das Programm ERASMUS+ KA 2 ist das Schulpartnerschafts- und Schulentwicklungsprogramm der Europäischen Kommission. Die Edith-Stein-Schule, Bischöfliche Fachschule für Sozialpädagogik, Akademie für Erzieher, in Trägerschaft des Bistums Trier, engagiert sich seit 2003 in diesem Programm bzw. seinen entsprechenden Vorläufern. In den jeweiligen Projekten werden innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa ermöglicht. 

Vom 18.3.-22.3. 2019 fand ein Schüler –Lehrer -Projekttreffen im Rahmen des Projektes „Europa- Quo Vadis?“ in Liège, Belgien, statt. Unter der Leitung von Karin Biehler und Isabelle Werth nahmen auch vier Schüler unserer Schule an diesem Treffen teil.

Koordinierende Schule ist dabei die Edith-Stein-Schule. Die Delegationen der Partnerschulen aus Belgien, Polen, Rumänien und Italien, sowie vier Schüler unserer Schule stellten die Ergebnisse des ersten Projektjahres in englischer Sprache vor. Inhalte waren vor allem die Befassung mit den  Meilensteilen der Entwicklung der EU, der Bedeutung der Europäischen Gemeinschaft für unser Leben heute, gemeinsame Werte, Symbole , aber auch die Beschäftigung mit bedeutenden Persönlichkeiten, die die europäische Einigung vorangetrieben haben.

Begleitet wurde die europäische Mobilität von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das die belgischen Kolleginnen organisiert hatten. Bereits am ersten Tag kamen die Schülerinnen und Schüler durch eine „Selfie-Tour“ in  Liège und  den anschließenden Besuch in einem sogenannten „Escape-Room“,  in einen regen Austausch. 

Unter anderem besuchten wir  zudem das Europäische Parlament, sowie das Haus der europäischen Geschichte in Brüssel. Auch die Stadt Leuven, berühmt nicht nur für ihr Bier, sondern auch für ihre Universität wurde besichtigt.  Erasmus von Rotterdam, der Namensgeber der europäischen Projekte,  gründete in Leuven 1517 das erste Kolleg zum Studium der hebräischen, lateinischen und der griechischen Sprache.

Foto vom Europatag 2019

Fotos von dem Tag der offenen Tür am 02.02.2019

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