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Aktuelles

Erasmus+ KA2

Online - Workshop am 20.5.21 und 21.5.21

„Die EU und ich“

Anlässlich des Europatages am 9. Mai 2021 hat der Jean- Monnet Lehrstuhl für Europäische Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Dokumentationszentrum und dem Europa- Institut, zu einem Online-Workshop „Die Europäische Union und ich“ eingeladen.  Am Workshop nahmen alle drei Unterstufenklassen der Edith-Stein- Schule teil. In den Workshops beschäftigten sie die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der wissenschaftlichen Mitarbeiter von Prof. Giegerich mit unterschiedlichen Themen, wie den Institutionen der EU, den Grundlagen des Anti-Diskriminierungsrechts und des Asyl- und Migrationsrechts, sowie mit „Fake News“ und „Hate- Speech“  und ihren Auswirkungen auf unsere Demokratie und Meinungsfreiheit. Aufgrund der Pandemie konnten die Workshops nicht im Europainstitut selbst stattfinden, sondern wurden Online angeboten. Im anschließenden Plenum wurden die Ergebnisse mit anderen Schulen vorgestellt.

Bilder der Kreativarbeit, Klasse 11.3

Die fünf Säulen der Erziehung, sozusagen die Eckpfeiler einer guten Erziehung, sind Liebe, Achtung,
Kooperation, Struktur und Förderung. Damit haben die Schüler*Innen der Edith-Stein-Schule im
Lernfeld 2 ein Instrumentarium kennen gelernt, mit dem sie ihren Erziehungsstil und ihre Beziehung
zum Kind immer wieder hinterfragen können.


Die Klasse 11.3 hat sich in besonderem Maße mit diesem Projekt in kreativer Gestaltung geübt.
Intrinsisch motiviert und überaus engagiert wurden zahlreiche Ideen einer guten Erziehung in
vielfältiger Weise umgesetzt.


Dabei sind sehr schöne und ausdrucksstarke Gebilde entstanden. – siehe Bilder

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, 

 

das vergangene Jahr war sicherlich keine einfache Zeit für uns alle. Und auch im neuen Jahr wird es noch einige Herausforderungen geben. Ich bedanke mich bei Ihnen allen, dass Sie diesen Weg mit uns gegangen sind. Wir werden auch weiterhin gemeinsam Ausbildung gestalten und Sie bestmöglichst auf den Beruf der Erzieherin/Erzieher vorbereiten.

 

Trotz allem, wünsche ich Ihnen frohe und erholsame Feiertage und alles Gute im neuen Jahr.

Für die Schulleitung der Edith-Stein-Schule

M. Kirsch

 

In dieser heiligen Nacht, möge der Friede dein erster Gast sein und das Licht der Weihnachtskerzen weise dem Glück den Weg zu deinem Haus.

(Irischer Weihnachtssegen)

 

Europäisches Bildungsprogramm ERASMUS+: Projekte in Zeiten von Corona

Der Antrag der Edith-Stein-Schule Neunkirchen im Rahmen der Leitaktion 2 der europäischen ERASMUS+- Projekte ist erneut bewilligt worden. Das neue Projekt „Mach mit - Wie kann Schule zur Demokratiebildung beitragen?“ wird über zwei Jahre mit vier europäischen Partnerschulen aus Belgien, Polen, Italien und Rumänien erforscht und behandelt. Entwicklungen, wie das Erstarken rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen, Fake News und Hass im Netz, fordern unsere Demokratie heraus. Dieses Projekt möchte junge Menschen für Demokratie begeistern. Bestimmungsfaktoren demokratischer Gesellschaften, Möglichkeiten der Mitbestimmung und gesellschaftliches Engagement sollen identifiziert werden. Aktuell wird an einem gemeinsamen E-Book mit den Partnerschulen gearbeitet. Die Schüler fotografieren und vertonen Bilder, die sie mit dem Begriff „Demokratie“ verbinden und wählen dazu aussagekräftige Symbole aus ihrer Umgebung, damit die Schüler auch einen Eindruck über die jeweilige Region und Sprache bekommen. Das Projekt wird zurzeit, aufgrund der Reisebeschränkungen und der Corona-Pandemie überwiegend virtuell durchgeführt.

Für beispielhaftes Projektmanagement von Mobilitätsprojekten in der Leitaktion 1 von ERASMUS+ erhielt die Edith-Stein-Schule erneut die Auszeichnung „Partner in Europa“. Insgesamt nutzen jedes Jahr über 20 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr sechswöchiges Blockpraktikum im Rahmen ihrer Erzieherausbildung im europäischen Ausland zu absolvieren, derzeit in Paris, Straßburg, Prag, Warschau, Dublin und Rom. Auch das Ableisten des anschließenden Berufspraktikums ist möglich und wird häufig genutzt. Die Auslandspraktika, die dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten, sollen im nächsten Jahr wieder wie gewohnt stattfinden.

Fotos von der Klimakonferenz 2020

Foto vom Europatag 2020

Fotos vom Tag der offenen Tür 2020

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Schüler*innen werden zu Multiplikatoren einer nachhaltigeren Lebensweise. Im Schuljahr 2018/2019 wurde mit dem neu eingesetzten Wahlpflichtfach "Nachhaltigkeit/BNE" der Grundstein zur Einrichtung eines kleinen Schulgartens an unserer Schule gelegt. Bis dato sind ein Hochbeet und eine Kräuterspirale entstanden. Außerdem wurde ein kleiner Teil der Wiesenfläche zum Blumen- und Gemüsebeet umgebrochen. Hierbei wurden vorrangig vorhandene Materialien "umgenutzt" (Hochbeet aus Paletten), um zu zeigen, dass man auch mit geringem finanziellen Aufwand Grün in die Schule bringen kann. Im kommenden Schuljahr soll die Fläche des Gartens vergrößert werden und so auch der Nutzfaktor für die Schüler*innen steigen. Es sollen Nutzsträucher angepflanzt und ein Wildbienenhotel gebaut werden, ein zweites Hochbeet ist geplant sowie die Implementierung eines Grünen Klassenzimmers. Ebenfalls bietet der Unterricht im Wahlpflichtfach den Schüler*innen die Möglichkeit selbst konzipierte Aktivitäten im Bereich BNE durchzuführen und zu reflektieren. Auf diese Weise entsteht ein Materialpool, aus dem sich alle Schüler*innen bedienen können. So haben sie die Möglichkeit, bereits erprobte Projekt- oder Aktivitätsideen nachhaltig in ihre Arbeit in der Praxis zu integrieren. Das Projekt ist von großer Bedeutung für die gesamte Schulgemeinschaft. Zum einen natürlich für die Schüler*innen: Sie bauen Gemüse selbstständig an, lernen im Bereich Gartenbau viel Neues und öffnen sich einer nachhaltigeren Lebensweise, bspw. indem sie vermehrt regional und saisonal einkaufen. Über den Garten können viele andere Themenbereiche aufgegriffen werden (z.B. Biolandwirtschaft, Bienen-/Insektensterben, Biodiversität, fairer Handel). Unsere Schüler*innen als angehende Erzieher sind hierbei in einer Doppelrolle: Einmal als Lernende, aber auch als Multiplikatoren, die ihr erworbenes Wissen und ihre erweiterte oder sogar veränderte Wertehaltung an nachfolgende Generationen weitergeben können und die Chance haben, BNE in ihren zukünftigen Einrichtungen verankern zu können. Auch für die Lehrer und den Träger der Schule ist das Projekt von Bedeutung: Die Lehrer profitieren von den Gartenerzeugnissen und werden angeregt selbst einen Garten/eine Wildblumenwiese anzulegen. Ebenso reflektieren sie das eigene Konsumverhalten. Der Träger findet an unserer Schule einen Baustein der Umsetzung seiner verabschiedeten "Ökologischen Leitlinien zur Bewahrung der Schöpfung" im direkten Unterrichtsgeschehen wieder.

Erasmus+ - Treffen in Liège

Das Programm ERASMUS+ KA 2 ist das Schulpartnerschafts- und Schulentwicklungsprogramm der Europäischen Kommission. Die Edith-Stein-Schule, Bischöfliche Fachschule für Sozialpädagogik, Akademie für Erzieher, in Trägerschaft des Bistums Trier, engagiert sich seit 2003 in diesem Programm bzw. seinen entsprechenden Vorläufern. In den jeweiligen Projekten werden innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa ermöglicht. 

Vom 18.3.-22.3. 2019 fand ein Schüler –Lehrer -Projekttreffen im Rahmen des Projektes „Europa- Quo Vadis?“ in Liège, Belgien, statt. Unter der Leitung von Karin Biehler und Isabelle Werth nahmen auch vier Schüler unserer Schule an diesem Treffen teil.

Koordinierende Schule ist dabei die Edith-Stein-Schule. Die Delegationen der Partnerschulen aus Belgien, Polen, Rumänien und Italien, sowie vier Schüler unserer Schule stellten die Ergebnisse des ersten Projektjahres in englischer Sprache vor. Inhalte waren vor allem die Befassung mit den  Meilensteilen der Entwicklung der EU, der Bedeutung der Europäischen Gemeinschaft für unser Leben heute, gemeinsame Werte, Symbole , aber auch die Beschäftigung mit bedeutenden Persönlichkeiten, die die europäische Einigung vorangetrieben haben.

Begleitet wurde die europäische Mobilität von einem umfangreichen Rahmenprogramm, das die belgischen Kolleginnen organisiert hatten. Bereits am ersten Tag kamen die Schülerinnen und Schüler durch eine „Selfie-Tour“ in  Liège und  den anschließenden Besuch in einem sogenannten „Escape-Room“,  in einen regen Austausch. 

Unter anderem besuchten wir  zudem das Europäische Parlament, sowie das Haus der europäischen Geschichte in Brüssel. Auch die Stadt Leuven, berühmt nicht nur für ihr Bier, sondern auch für ihre Universität wurde besichtigt.  Erasmus von Rotterdam, der Namensgeber der europäischen Projekte,  gründete in Leuven 1517 das erste Kolleg zum Studium der hebräischen, lateinischen und der griechischen Sprache.

Foto vom Europatag 2019

Fotos von dem Tag der offenen Tür am 02.02.2019

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